Fachakademie für Medizintechnik

Absolventenberichte

... ist die Instandhaltung und Wartung der Plasma- und Zellseparatoren ...

Ein ehemaliger Studierender unserer Fachakademie für Medizintechnik berichtet über seine ersten Berufserfahrungen:

Nach Beendigung meiner Lehre zum Radio- und Fernsehtechniker entschloß ich mich, die ungemein vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten als Zeitsoldat bei der Bundeswehr zu nutzen. Hierbei absolvierte ich unter anderem auch die Industriemeisterausbildung und entschloß mich dann, eine Weiterbildung in der Medizintechnik anzustreben. Die Grundlage hierfür schuf ich von an der Fachakademie für Medizintechnik in Ansbach. Mit dem Zwischenzeugnis der Abschlußklasse begann die Zeit der Bewerbungen. Ich möchte an dieser Stelle betonen, daß ich die beste und positivste Resonanz auf Blindbewerbungen erhalten habe. Eine dieser Bewerbungen führte mich zu der Firma Baxter Deutschland GmbH in Unterschleißheim bei München, welche gerade zu diesem Zeitpunkt einen Außendienst-Techniker für den süddeutschen Raum suchte. Die Perspektiven, die mir bei Vorstellungsgesprächen in Unterschleißheim und in Ansbach in Aussicht gestellt wurden, waren überdurchschnittlich gut. Nachdem sich die Firma für mich entschieden hatte, durchlief ich gerätespezifische Spezialschulungen in Unterschleißheim und mit Seniortechnikern direkt vor Ort beim Kunden.

Die Firma Baxter ist ein amerikanischer Großkonzern mit deutscher Tochter in Unterschleißheim und bietet vom Blutbeutel über Herzklappen, Kunstherz, Zell-und Plasmaseparatoren, Blutpressen, Schweißgeräten, Dialysegeräten, Reagenzien und diversen Kleingeräten eine sehr breitbandige Produktpalette an.

Meine Hauptaufgabe ist die Instandhaltung und Wartung der Geräte der Fenwal Abteilung, insbesondere der Plasma- und Zellseparatoren, eingesetzt zur Thrombozyten- und Stammzellgewinnung. Aber auch Kleingeräte, wie Blutpressen und Schweißkombinationen und in der Immuntherapie Zelldepletoren werden von mir betreut. Mein Kundenkreis umfaßt Universitäten, Forschungseinrichtungen, Kliniken, BRK, DRK, aber auch private Gesellschaften. In meinem Verantwortungsbereich bin ich jährlich ca. 60.000 km unterwegs. Die täglich neue Herausforderung, der gute Kundenkontakt, eine sehr große Selbständigkeit und auch die Verantwortlichkeit machen mir viel Freude.
Global betreue ich in Deutschland noch die Einführung der neuen Zellseparatoren Generation Amicus, wobei ich Ansprechpartner für diverse Probleme von Technikern und Anwendern in Deutschland bin.
Aus meiner jetzigen Perspektive kann ich sagen, die Entscheidung, Medizintechniker zu werden, war richtig. Mit meinem derzeitigen Arbeitgeber bin ich sehr zufrieden. Als Medizintechniker habe ich die Erfahrung gemacht: Wenn man einen Job in der Medizintechnik hat, ergeben sich aus dieser Position heraus viele neue, interessante berufliche Perspektiven.
G.L.

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